Dienstag, 11. März 2014

•••☆ ••• Geschwisterkinder und Haustiere •••☆•••

Mit einem zweiten Kind, kommt man in eine bereits bestehende Kleine Familie.
In einen Alltag, in Gewohnheiten und Eigenheiten.

Nicht nur für Mama und Papa wird es etwas neues sein, nein auch für Geschwisterkinder und Haustiere!

Geschwister müssen genauso teilen und Rücksicht lernen wie die 4 Beiner.

Einen Fehler macht man ganz klar, wenn man es für Selbstverstandlich ansieht, das die Geschwister und Haustiere das akzeptieren, annehmen und so tun, als sei alles wie immer. So funktionierte das noch nie und wird es auch nie..!





Bei Geschwisterkindern fängt man damit an, das man sie, je nach alter, mit in die Schwangerschaft einbezieht.
Das sollte man allerdings erst ab dem Zeitpunkt tun, wenn eine Schwangerschaft als stabil gilt.

Wie man das macht und in welchem Umfang, das ist jedem Elternpaar selbst überlassen.
Ich persönlich finde, man sollte so wenig wie möglich und so viel wie Nötig erzählen.

Wir haben unserem Sohn gesagt das er bald Großer Bruder sein wird, da wir ein Baby bekommen.
Das Baby wächst bei der Mama im Bauch und kommt erst nach Weihnachten, aber noch vor dem Osterhasen zu uns.
Damit war gut. Wenn mal eine frage kam, wurde sie Altergerecht beantwortet, aber das war sehr, sehr selten.

Er durfte mit entscheiden, wo der Stubenwagen und die Wickelkommode stehen, da er ja dann sein Zimmer teilen muss.
Er hat geholfen die Babykleidung und alles drum herum, zu sortieren und zu waschen.
Hat den Laufstall und das Beistellbett mit dem Papa aufgebaut und Mamas Bauch mit Wasserfarben angemalt.

Darüber reden, wollte er die ersten Monate nicht. Im Kindergarten, wenn er gefragt wurde ob die Mama ein Baby bekommt, antwortete er stehts mit NEIN!

Es gab eine Phase, in der er bei uns sehr ungehorsam war, laut wurde, rum zickte und alles doof fand.
Damit muss man aber rechnen.

Man sollte einem Geschwisterkind zeit geben, es nicht drängen darüber reden zu wollen und allem voran, NIE! Sagen oder fragen: "Du freust dich doch , stimmts?!"
Genau das ist falsch! 

Wir haben auch nie die Vorsorge so gelegt das er dabei war. 

Es gibt Dinge, die muss ein kleiner Mensch nicht sehen. Außerdem erkennen sie auf dem Ultraschall sowieso NICHTS.
Natürlich wird das Kind sagen, ja ist toll und ja hab ich gesehen, aber ganz Ehrlich, neeee....

Klein und Schulkinder bei einem Ultraschall ja, bei der Untersuchung nein.


Sobald ein Baby dann auf der Welt ist, sollte man das Geschwisterkind vorher fragen, ob es mit ins Krankenhaus zur Mama und dem Baby, ruhig Namen nennen, kommen möchte. Wenn nicht, dann sollte man das akzeptieren! So werden wir das mit unserem Sohn auch machen.
Die erste Begegnung zwischen den beiden Kindern, sollte ohne Zwang und negative Gefühle beim Großen Kind ablaufen.

Wenn es nicht zum Baby gehen möchte, oder es anfassen, küssen, knuddeln what ever, dann auch so hinnehmen! 

Irgendwann kommt das von allein!

Ganz wichtig ist, das die Eltern, Familie und Freunde, egal wann und wo, immer erst das ältere Kind begrüßen und danach das Baby, damit diese Eifersucht, gar nicht erst aufkommt.



Ebenso sieht es mit den Haustieren aus!
Wir werden aus dem Krankenhaus eine Pipiwindel und den ersten Body unserer Hündin mit bringen.
Durch den Urin geruch, kann sich Dina daran gewöhnen, bekommt auch direkt vermittelt das da noch jemand in die Familie kommt und die die Daten sind ;-)
Der Body kommt auf ihren Schlafplatz, für die Gewöhnung bis zum ersten treffen.

Da unsere eine wilde ist, werde ich an dem Tag als erste in die Wohnung gehen. Papa und Baby warten draußen.
Sie sieht mich ja ein paar Tage nicht und soll sich erst mal beruhigen.
Danach hole ich das Baby dazu und lasse sie schnuppern.
Am besten statt Gesicht, den nackten Popo, da bekommt sie genug Informationen.


Auch hier gilt, erst werden die begrüßt die schon da waren, bevor man sich auf das Baby stürzt, denn auch Tiere entwickeln eine Art Eifersucht, auch wenn es viele verneinen.
Man kennt sein Tier am besten...Katzen sind da genauso!

Nach einer Eingewöhnungszeit, kann man dann anfangen und auch den Hund wieder als letztes Begrüßen, denn schließlich steht das Tier im Rudel an letzter Stelle.

1 Kommentar:

  1. Hi meine Liebe,
    ich freu mich schon so auf die zukünftigen Berichte und hoffe für Euch, dass alles positiv abläuft. Dass der große Bruder stolz auf sein Geschwisterchen sein wird und Eure "Wilde" sich auch schnell an's neue Familienmitglied gewöhnt. Wünsche Euch ganz viel Spaß und Freude und eine superschöne "Kennenlernzeit".
    Seid lieb gegrüßt <3

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Lg Manuela

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