Samstag, 22. August 2015

Hallo Ich 2.0

Ich habe in den letzten Tagen viele Blogs gelesen. In ihnen handelte es um das Thema, wie bin ich in der Zukunft als Schwiegermutter, Oma und Mensch..
Ich finde es sehr interessant, für sich und andere einfach mal über den Tellerrand zu schauen. Wie stelle ich mich in der Zukunft vor. Was wünsche ich meinem Kind und welchen Ratschlag habe ich für mich selbst?

Auch ich habe mir Gedanken gemacht und mir selbst einen Brief geschrieben.. Ja! Einen handschriftlichen Brief! Diesen habe ich noch nicht beschriftet. Ich überlege, was ich mir darauf notiere, also auf dem Umschlag.. Werde ich ihn öffnen, sobald ich Oma werde? Was ist, wenn unser Großer aber keine Kinder möchte oder wenn er keine Frau an seiner Seite möchte? Soll ich ihn dann öffnen, wenn er in einer festen Beziehung lebt, also mit jemanden zusammen zieht?
All das sind die Dinge, die man sich jetzt fragt und in der Zukunft schon selbstverständlich sind.
Bis ich das weiß, schreibe ich euch einfach mal auf, was ich mir zusagen habe!


Hallo Ich 2.0


Ich weiß nicht wann und unter welchen Umständen wir nun diesen Brief an uns lesen werden.
Eben sowenig weiß ich Stand heute, was in den letzten Jahren in unserem Leben so passiert ist und wie sich unsere Kinder entwickelt haben.
Es ist auch nicht relevant, denn es geht eigtl. auch nur darum, dass ich dir ein paar Worte sagen möchte.

Unser großer Sohn ist heute 5 und der Kleine 1 Jahr alt. Ob noch unser sehnlich gewünschtes Mädchen oder ein 3. Junge die Familie vergrößert hat, das weißt nur Du.
Es geht heute um uns.

Haben unsere Kinder einen Partner? Sind Sie gar schon Eltern? Verheiratet?
Wenn Du eines davon mit Ja beantworten kannst, dann denk bitte immer daran, was unsere Mama immer gesagt hat, wie Du von deiner Schwiegermama behandelt wurdest und was Du dir immer vorgenommen hast.

Haben die Jungs Euch Schwiegertöchter oder einen Schwiegersohn mitgebracht?
Sind Sie nett? So wie Du es Dir für die Kinder gewünscht hast?
Was gibt es zu meckern? Komm schon, ich weiß das Dich, was stört! Sag es laut und dann überlege, ob es Dich wirklich stört, oder ob es Firlefanz ist...!

Leben Sie mit ihren Partnern zusammen? Wenn ja, dann mische Dich bitte niemals nicht in die Wohnungseinrichtung und die evtl. nicht vorhandene Dekoration ein. Lass sie Leben, genau so, wie Sie es wollen!
Biete ihnen nur Hilfe an, zwinge es Ihnen nicht auf. Nenne auf keinen Fall Details, solltest Du Hilfe anbieten, das ist ebenso unerwünscht, wie dass Direkte eingreifen.

Egal ob Schwiegersohn oder Tochter, Sie haben das gewisse Etwas, das die Kinder toll finden. Das Quäntchen Charme, liebe und Chaos, das unsere Kids mögen und an ihren Partnern lieben, also Denke immer daran!
Überlege Dir, was Du nach dem ersten Treffen über unseren McDreamy dachtest. Warum liebst Du ihn? Was hat die Familie gesagt, gibt es etwas das nicht so toll ist? Dann denke, ob es ein Grund ist, als Schwiegertiger zu fungieren oder es dabei zu belassen und eine Freundin und Mutter für sie zu sein.

Wollen Sie keine Kinder? Akzeptiere es, auch wenn wir nun sehr traurig sind!
Haben Sie Kinder, egal ob Eigene oder Adoptierte, so liebe Sie, wie du unsere Kinder liebst.
Verwöhne deine Enkel und Schwiegerkinder, aber mache auch Regeln klar, denn nur Heile-Welt und Verwöhnprogramm, dass gab es nie und wird es auch nie geben.

Mische Dich nicht in die Erziehung ein, habe nur ein offenes Ohr und gebe kurze, knappe Ratschläge, die Hilfreich sind, aber mit genügend Abstand gegeben werden.

Kaufe nichts ohne Absprache, frage immer und nehme am besten die Mutter mit zum Shoppen. Schenke Windeln und andere wichtige Dinge, denke einfach daran was du gerne gehabt hättest aber keiner dran, dachte.
Sei immer offen und ehrlich, meckere nicht zu schnell. Sei kein Drachen sei wie unsere Mama und Schwiegermama. Denke daran, wie sie dich erzogen hat und wie dich Mutter als Schwiegertochter angenommen hat.

Egal was die Kinder und ihre Partner machen, akzeptiere es und steh ihnen einfach bei.
Und wenn du die Eltern deiner Schwiegerkinder kennenlernst, blamiere deine Kinder nicht und bleib, wie du bist..Wenn sie allerdings ätzend sind, so behalte es für dich und wünsche Deinem Kind viel Glück ;-)

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