Samstag, 16. April 2016

Wenn man plötzlich überfordert ist...


  "Ja Du bist manchmal überfordert, aber das darf auch sein... Schäme Dich nicht! Denke an die Zeit, in der es schön ist und hole Dir Hilfe, dann klappt es wieder."


Es gibt diese Phasen im Leben einer Mutter, da wächst ihr schlichtweg alles über den Kopf.
Je nachdem wie viele Kinder und in welchen Altersklassen, zu Hause schreiend über den Flur rennen, wird es für die Eltern immer wieder Phasen geben, in denen sie sich die Frage stellen, wie wäre es jetzt ohne die Kinder. Was würden wir tun, wo würden wir stehen? Man würde sich wünschen das jetzt sofort ein Babysitter im Raum steht und sagt, verlasst das Haus und kommt erst wieder, wenn Ihr mental so weit seid. Man möchte nur noch schreien und heulen, die Reihenfolge ist dabei egal. Auch ich hatte diese Phasen...

Die Augen brennen, man ist einfach nur noch Müde, der Körper ist kraftlos und das Gedächtnis hat die Pausetaste gedrückt. Das große Kind bringt man in den Kindergarten, wenigstens eines untergebracht. Das kleine Kind, je nachdem wie alt es ist, wird bestmöglich versorgt. Bevorzugt im Laufstall, der elektronischen Wippe oder, wenn es größer ist, im Kinderzimmer auf dem Boden. Viel Spielzeug, damit es beschäftigt ist und man einfach die Kräfte sammeln kann.



Manchmal legt man sich dazu, auf den harten Boden und spielt ein Brett. Ein Brett bewegt sich nicht, sagt nichts, tut rein gar nichts. Das funktioniert nicht lange, aber man hat es zumindest versucht.
Man wartet einfach nur noch auf diese Uhrzeit, die wichtigste am Tag. Mittagsschlaf!

Das Kind wird zur gewohnten Zeit ins Bett gelegt. Nun nur noch hoffen, dass es auch wirklich schläft.
Mama stellt den Wecker, bevorzugt Handywecker ;-) und legt sich ins Bett. Nach uns die Sinnflut!

Wenn man Glück hat, bekommt man damit 2 Std. kostbaren Schlaf und ruhe. Danach kann man sich in Ruhe, einen Kaffee genehmigen um danach das Kleinkind, welches bereits rufend im Bett steht, fertigzumachen, da dann Kind A abgeholt werden muss.

Mittagessen kochen und die Kinder beschäftigen, wird natürlich, zur gleichen Zeit veranstaltet. Hätte man sich nur nicht hingelegt, dann wären, zumindest die Vorbereitungen wie Kartoffeln schälen und Fleisch würzen erledigt. Kind A möchte jetzt etwas zu trinken, sonst stirbt es unmittelbar an Dehydrierung. Kind B möchte natürlich auch etwas aus demselben Becher! Und wenn wir schon dabei sind, Hund hat auch nichts mehr, da Kind B den Napf zuvor im Bad geleert hat.

Mamaaaaa, ich möchte Fußball spielen, aber allein, nimm ihn mit. Und wann gibts eigtl. essen? Ich mag aber kein Gemüse und die Soße ist auch doof! Wann kommt Papa heute? Trampel, renn, knall, Sturz und brüll...Tooooooooooor....

Währenddessen steht Kind B schreiend neben einem und hat Hunger, Durst und Langeweile.

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Lg Manuela

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