Dienstag, 7. Juni 2016

Blogparade: Baby? Nein danke.... Oder?

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Ich wurde eingeladen, eine Blogparade mit meinem Senf zu würzen. lach

Auf  Das-Elternhandbuch.de wurde das Thema:

 Baby? Nein danke! Warum ich große Kinder liebe

 behandelt.


Ich finde dieses Thema sehr interessant und es ist, meiner Meinung nach auch kein Reiz Thema, denn es ist, so denke ich, eine Sache, die jede Mutter bzw. jeder Vater kennt und nachvollziehen kann.
Es geht hier nicht darum, dass man sein Baby oder sein Kind im Allgemeinen, nicht mag, es nicht akzeptiert oder es, als Notwendiges übel ansieht, weil man nur Baby oder nur Kind, Teenager/jungen Erwachsenen, haben möchte.
Es geht darum, dass man mit einer der Altersgruppen, am besten umgehen kann.

Ich bin folgenderweise gestrickt: 


Ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht, obwohl ich eigtl. sofort wusste, wie es bei mir ist.
Doch wie es manchmal ist, sobald man sich genauere Gedanken macht, umso chaotischer kann es werden.

Plötzlich hatte ich die verschiedensten Gedanken und Erinnerungen im Kopf. 

Derzeit bin ich frisch schwanger, habe ein Kleinkind und ein Schulkind zu Hause. Als ich überlegte, wie ich die einzelnen Phasen empfunden habe, ist mir immer wieder in den Kopf gekommen, wie meine Mutter es erlebt hat, bis zu Ihrem frühen Tod.
Sie hatte 3 erwachsene Kinder und 2 Enkel, in unterschiedlichen Altersgruppen. 

Ich kam zu dem Punkt, dass es viel mit dem eigenen Alter, dem Charakter und dem kleinen Wesen zu tun hat. Unsere Jungs waren sehr umgängliche Babys. Der große hat mit 3 Monaten nachts durchgeschlafen, ist, bis auf die Kolik zeit, auch ein sehr ruhiges und verschlafenes Baby gewesen.
Der Kleine hingegen hat zwar auch mit 3 Monaten aufgehört alle 4 Std. nach essen zu rufen, aber er wurde mindestens einmal wach und dass bis nach seinem 1. Geburtstag. Er ist auch kein Langschläfer, er nimmt, mit was er braucht und gut.

Wenn ich sie vergleiche, dann war mir damals das Baby lieber wie jetzt. Ich bekam meinen Schlaf, konnte mich mit ihm zum Mittagsschlaf legen, hatte Zeit für Hausarbeit und Hobbys. Ihn konnten wir auf seine Krabbeldecke, unter seinem Spielbogen oder in eine Wippe legen und er war zufrieden.
Sein kleiner Bruder hingegen wollte und brauchte in der frühen und über Stunden dauernden Wachphase, viel Beschäftigung. Wenn ich da nicht die Unterstützung von meinem Mann gehabt hätte, wäre ich wie ein Zombie durch die Gegend gelaufen. 

Jedes alter hat seine schönen Seiten...


Aber wenn ich es mir dann genau überlege, muss ich sagen, dass ich in allen Phasen Gutes und Negatives sehen kann. Ich habe keine Lieblingszeit. Ich genieße die Zeit mit meinem Säugling, Baby, Kleinkind und Schulkind. Kann aber auch mindestens einmal am Tag, über einen von Ihnen schimpfen.

Ich glaube auch, dass man in diese Situationen hineinwachsen kann. Wenn mir damals Babys lieber waren, so kann es durchaus sein, dass mir später, die großen lieber sind.

Wenn ich darüber nachdenke, so war ich von Kindheit an, vernarrt in Babys. Ich habe alle Babys bemuttert, war verliebt in meinen jüngsten Bruder, der 7 Jahre jünger ist. Ihn habe ich als mein Baby gesehen, ihn aus dem Bett geholt, Flasche gemacht und gewickelt. Habe meiner Mutter arbeit abgenommen. Genauso war es, wenn Freunde und bekannte, meiner Eltern Babys bekommen hatten. Ich habe mich darum gerissen, mich um sie zu kümmern. Sie haben mir auch alle bedingungslos Vertraut.

Als ich dann älter wurde, wuchs dieser Wunsch in mir, ein eigenes Baby zu haben. Ich beendete meine Schule, die Ausbildung und suchte mir einen passenden Mann. In der ganzen Zeit, bis ich dann mit 28, Mutter wurde, erlebte ich, wie meine beste Freundin, immer wieder Mutter wurde. Ich wurde Tante, nachdem mein Bruder, Vater von einem Sohn wurde. Und ich bemerkte, dass da einfach mehr dahinter steckt. Es ist nicht nur Baby bespaßen und füttern, Wickeln und zum Schlafen wiegen. Es ist eine große Herausforderung. Eltern Schlafen wenig, sie haben ihr Kind, wenn sie, sie nicht abgeben, 24 Std. bei sich. Sie müssen, wenn sie mehrere Kinder haben, auch auf mehreren Baustellen arbeiten, für jeden Zeit haben und daran denken ,sich nicht zu vernachlässigen.

Im alter wirds nicht leichter...


Meine Mutter und auch meine Schwiegermutter haben schnell gemerkt, dass sie aus diesem alter raus sind. Sie liebten / lieben ihre Enkel, aber sie sind auch froh, wenn sie wieder gehen. Klar, es klingt hart, aber dass ist es nicht. Kinder, egal wie alt sie sind, brauchen Aufmerksamkeit, Geduld und Zeit.

Ein Baby kann nicht sagen, was es hat, es weint nur. Es kann sich nicht alleine fortbewegen, es muss getragen oder geschoben werden. 
Kleinkinder, die krabbeln oder laufen, müssen mit Adleraugen bewacht werden, sonst sind sie weg oder es passiert irgendetwas. 
Größere Kinder halten es nicht lange aus, wenn sich Erwachsene Unterhalten, Sie quatschen dazwischen, auch wenn Sie es anders gelernt haben. Kaffeeklatsch ist nicht mehr drin, wenn man Kinder hat, es sei denn, man bekommt den Besuch und die Kids wissen wo und wie Sie sich beschäftigen können.

Der einzige Vorteil an den großen Kindern ist, das man Ihnen irgendetwas zu essen und zu trinken in die Hand drücken kann, wenn man unterwegs ist. Sie stehen alleine auf, machen sich den TV an, auch wenn es viele gibt, die jetzt durchdrehen. ;-)
Sie ziehen sich alleine an, Sie sagen, was Sie essen möchten und Sie erzählen, was Sie bedrückt.




Nun werde ich ab Dezember wissen, wie es ist, wenn man, einen Säugling, ein Kleinkind und ein Schulkind zuhause hat. Jeder hat andere Bedürfnisse. Der Große lernt die Schule kennen, hat Hausaufgaben. Der Kleine kommt aus der Krippe, muss Rücksicht nehmen, auf seine Geschwister und möchte selbst Aufmerksamkeit. Baby wird ich auch durchsetzen, egal wie. Wir wissen noch nicht welches Geschlecht und welcher Charakter auf uns zukommen wird, daher ist das alles noch offen und spannend.

Obwohl sie mich zur Weißglut bringen


Und doch, wenn ich so überlege, ich liebe meine Kinder, egal wie alt Sie sind und wie Sie mich manchmal zur Weißglut bringen. Es sind Jungs, Sie sind laut, Sie wollen immer zur selben Zeit etwas, aber natürlich nicht das Gleiche. Sie schreien, Sie toben, Sie spielen Fußball im Flur, fahren mit ihren großen Fahrzeugen durch die Wohnung und Sie entdecken. Sie zanken, Sie lernen und Sie werden aufmüpfig. Aber trotz alledem, ich wir lieben unsere Kinder und freuen uns darauf, Sie weiter aufwachsen zu sehen. Meine Mutter sagte immer, es ist nicht schlimm älter zu werden, denn die Kinder werden es auch, Sie zeigen Ihre liebe dann anders, Sie reden mit dir, man kann sich austauschen und, Sie machen die zu Großeltern.

Und genau darauf freue ich mich auch!



Wenn ihr auch ein paar Worte dazu schreiben möchtet, so könnt ihr unter #babyfrage und unter das-elterhandbuch.de teilnehmen. Würde mich freuen.

Danke an Heike für die Einladung, es ist wirklich ein tolles Thema.



1 Kommentar:

  1. Liebe Manuela, vielen Dank für den Beitrag zu unserer Blogparade. Spannend zu lesen. Lieben Gruß Nicole

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Ich freue mich über eure Kommentare,Anregungen und Tipps. Lasst uns über diesen Bericht reden.

Lg Manuela

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