Dienstag, 11. Oktober 2016

Schwangerschaft: Update 28/29 ssw

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28ssw./29ssw.

Noch 8-10 Wochen


Babygirl dürfte nun ca. 1200 gr. wiegen und um die 39 cm mitbringen. 

Zunahme in den ersten 10 Wochen 5,6 Kg
seitdem alle 4 Wochen plus minus 500 gr

Ich habe in den letzten Tagen viel nachdenken müssen, wie diese Schwangerschaft wohl enden wird.
Wie werden die letzten Wochen verlaufen, wie wird unsere Prinzessin auf die Welt kommen und wie werden wir das Drumherum organisieren.

Bei einer normal verlaufenden Schwangerschaft muss man sich über vieles davon, keine Gedanken machen, oder nur teilweise. Der Zeitraum für die anstehende Geburt steht, da muss nur festgelegt werden, wer auf evtl. vorhandene Kinder aufpasst, wann der Partner Urlaub nimmt und wie lange.
Ebenso kann man sich in der Wunschklinik anmelden oder dem Geburtshaus usw.
Vielleicht überlegt man auch schon, wie man das Kind am liebsten zur Welt bringen möchte, es gibt ja viele Möglichkeiten.

Ich hatte mir von der ersten Schwangerschaft an, eine Wassergeburt gewünscht. Leider war das beim Großen nicht möglich dank des Geburtsverlaufs. Beim zweiten wars ein Wunschkaiserschnitt, aufgrund dessen, wie die erste Geburt verlief.

Und jetzt?


Jetzt ist es so, dass ich seit geraumer Zeit, ziehende und krampfende schmerzen an der Narbe habe. Immer nur eine Stelle und immer häufiger.
Was das für Hintergründe hat, weiß ich nicht, daher möchte ich das gerne mit dem Chefarzt besprechen. Er kann dann auch gleich genauer hinsehen beim Ultraschall.

Außerdem musste ich mir ja auch Gedanken machen, wegen der eventuellen, Schwangerschaftsdiabetes und dem allgemeinen Wachstum der kleinen.
Sollte sie größer werden, als es mir lieb ist, würde es am Ende so oder so, auf einen Kaiserschnitt hinauslaufen, um zu verhindern das die Narbe und der Narbenbereich reißen.



Auch wenn ich lieber eine spontane Geburt hätte, so habe ich, je näher der Tag x kommt, mehr und mehr Panik.
Panik vor der Entbindung, Panik davor, wann sie von alleine kommen wöllte, Panik davor, wie sie den Weg sucht und was das mit meinem Körper machen wird.
Ich habe große Angst, dass sie am Todestag meiner Mutter zur Welt kommen würde. Ich kann mich damit nicht anfreunden. Ein Tag, der mir solche Schmerzen verursacht, soll womöglich der schönste im Tag unserer Tochter werden, Jahr für Jahr? 
Sorry, aber das kann ich einfach nicht..

Dann ist es so, dass sie derzeit bevorzugt mit dem Po im Becken sitzt oder sich quer davor legt.
Hier käme eine spontane Geburt nicht infrage.
Darauf zu warten, wie sie am Tag der Entscheidung liegt, ist für uns nicht erstrebenswert. Wenn sie dann nämlich in BEL liegt, und es heißt, wir müssen einen Kaiserschnitt machen, dann ist nichts geplant. Mit 2 Kindern, den Schulferien und dem Kindergarten, einem Mann in Schichtarbeit und niemanden der Helfen kann, muss so etwas wirklich, zumindest ansatzweise, geplant sein.

Not Kaiserschnitt ist außen vor, da gibts auch keine Diskussion. Aber ein geplanter Kaiserschnitt sollte, wenn möglich von allen beteiligten geplant werden. Der Mann muss die Klinikzeit und mindestens die erste Woche zu Hause, Urlaub haben. Da es die Weihnachtszeit ist, muss da natürlich genauer geplant werden.

Es wird immer Menschen geben, die diese Entscheidung nicht verstehen und das Recht der eigenen Meinung spreche ich auch niemandem ab. Allerdings sollte man akzeptieren, dass jede Frau so entscheidet, wie es für sie am besten ist. Denn nur so geht es auch dem Kind am besten.
Es geht nicht um die Frage, ob ein Kaiserschnitt die beste Wahl ist, oder ob ein Kaiserschnitt überhaupt eine Option sein sollte, es sei denn, das Leben des Kindes sei in Gefahr.
Es geht auch nicht darum, ob eine Bindung bei einer spontanen Geburt besser ist oder sie bei einer KS-Geburt überhaupt stattfindet, diese unnützen Diskussionen finden immer wieder statt.
Ich habe zu meinem Kaiserschnitt Kind, teilweise eine bessere Bindung, wie zu meinem spontan Geburt Kind, welches bei mir ein Trauma hervorgerufen hat.
Deshalb entscheide ich, zusammen mit dem Chefarzt, was das Beste für mich ist, denn das ist es auch das Beste für das Kind.

Lieber eine entspannte und nicht ängstliche Mutter im OP, als eine Mutter in Panik und verkrampft im Kreißsaal.

Als ich beim zweiten Kind mit dem Chefarzt über die bevorstehende Geburt redete, stellten wir schnell fest, dass es für mich natürlich die Wahl gibt, wie ich entbinden möchte, allerdings das Trauma der ersten Geburt, doch schon ziemlich die Panik schürte.
Ich bekam große Angst davor, dass es bei einer weiteren spontanen Geburt, wieder so schmerzhaft enden würde. Auch wenn ich in einem anderen Krankenhaus war und nicht sicher sein konnte, dass es wieder so sein wird, blockierte ich regelrecht.

Daraufhin sagte er, dass bei Ihnen definitiv die Mütter entscheiden, wie sie ihre Kinder bekommen möchten. Denn schließlich kann kein Arzt und keine Hebamme, der Frau sagen, wie sie es am besten macht und es ihr dementsprechend auch besser geht. Niemand weiß, wie der Körper reagiert und niemand kann sagen, wie der Kopf mitarbeitet.

"Lieber habe ich eine entspannte Mutter bei meinen Ärzten im OP, als eine verängstigte Frau im Kreißsaal, die vor lauter Panik total verkrampft, die Worte der Hebamme nicht mehr hört und sich selbst und dem Kind unnötigen Stress macht."


Deshalb werde ich auch diesmal ganz genau darüber nachdenken und mich mit ihm und meiner Frauenärztin besprechen.
Bis zur 34. ssw habe ich mir das Ziel gesetzt zu wissen, wie wir unser Kind bekommen.. Dann haben wir, wie auch bei unserem Junior, noch 4 Wochen Zeit um einen Kaiserschnitt und alles drum herum zu Planen und alles Wichtige zu erledigen.

Rein theoretisch wäre somit der Geburtstag in der ersten Dezemberwoche. Mal abwarten, was in den nächsten Tagen und Wochen noch so passiert....






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