Dienstag, 18. Oktober 2016

Stubenwagen, Beistellbett oder Babybett ?

-------------Babys und Kleinkinder-----------


Stubenwagen, Beistellbett, Familienbett oder Gitterbett?


Wo und wie sollten die Kinder schlafen? Kein anderes Thema spaltet die Mütter der Nation so sehr, wie die Frage nach dem besten Schlafplatz.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten. Wir können das Baby bis zum Vorschulalter mit ins Familienbett nehmen, ein Beistellbett an unser Bett bauen, einen Stubenwagen oder einen Laufstall nutzen und es gibt das klassische Gitterbett. Die Betten können dann nach Wahl im Schlaf oder Kinderzimmer aufgebaut werden.
Welche Schlafgelegenheit man auswählt, obliegt den Eltern. Keine außenstehende Person hat sich einzumischen oder den Eltern, besonders der Mutter ein schlechtes Gewissen oder gar Angst zu machen.



Beistellbett..2 Monate vor Nutzung nur mit einer Decke abgedeckt

Zuerst sollte man sich die Frage stellen, ob man stillen möchte oder nicht. Das ist das Streitthema Nummer eins unter Müttern und wird es auch immer bleiben.
Wenn man sich diese Frage beantwortet hat, sollte man überlegen, wie man das in der Nacht handhaben möchte. Stillen ist am einfachsten, wenn das Baby im Elternbett oder Beistellbett liegt, da es nur noch angelegt werden muss.

Das Stillen kann man natürlich auch in das Babyzimmer oder Wohnzimmer verlegen.
In diesen Fällen kann das Baby in jedem gewünschten Bettchen schlafen.
Auch besteht die Möglichkeit, dass das Baby im eigenen Zimmer schlafen kann.
Flaschenkinder können auch in jedem Bett schlafen und man hat die Möglichkeit, dass auch der Papa das Füttern übernehmen kann.


Laufstall mit Matratze ist als Schlafplatz auch geeignet.

Wenn man die Frage nach dem Füttern geklärt hat, sollte man überlegen, wie man selbst am besten schläft, wie das eigene Schlafverhalten ist und die Abläufe, die am Abend und morgens stattfinden.
Schichtarbeit bedeutet, man braucht einen guten und erholten Schlaf, hat unterschiedliche Schlaf und Aufstehzeiten. Man muss beachten, dass mitten in der Nacht der Wecker geht und dadurch auch das Baby unter umständen, wach wird.
Wie sind die Rituale bis zum Schlafen, gehen, welche Räume kann man zusätzlich nutzen, spielt sich alles im Schlafzimmer ab usw. Nicht jeder hat ein Haus oder eine große Wohnung.

Wie sind die eigenen Schlafgewohnheiten? Liegt man ruhig oder ist man ein sehr unruhiger Schläfer?
Schläft man mit offenem Fenster, mit Heizung??
Wie groß ist das Bett?
Wenn man den Säugling mit ins Ehebett nimmt, ist das Risiko sehr groß, dass man sich auf das Baby rollt und es erstickt. Es kann zu weit unter die Decke rutschen oder die Raumtemperatur ist zu hoch.
Wir persönlich sind komplett gegen das Familienbett, einfach weil wir sehr unruhig schlafen, unsere Nachtruhe brauchen, mein Mann Schichtarbeiter ist und ich aus Angst, dass dem Baby etwas passiert, keinen Tiefschlaf finden würde.

Wir haben seit einiger Zeit unseren Mittleren mit im Bett. Er wird im März 3 und kommt nachts zu uns. Er braucht das einfach. Das ist ok. Er liegt ruhig neben uns und schläft friedlich. Er kann sich auch äußern und wegdrehen, wenn wir Ihm zu nahe kommen.
Bei unserem Großen war es dagegen eine Tortur für mich. Er kam mit 4 Jahren, mal eine weile zu uns.Allerdings schnarcht er und ist sehr unruhig im Schlaf. Das hat mich so manche Nacht gekostet.


Das Gitterbett ist das bekannteste und auch beliebteste Babybett. Es wird im Schlaf oder Kinderzimmer aufgebaut und kann dann auch in den meisten Fällen, in ein normales Bett umgebaut werden. Unser Erstgeborener hatte seine ersten 3 Lebensmonate im Schlafzimmer und im Stubenwagen verbracht. Danach schlief er in seinem Zimmer und seinem Gitterbett. Er schlief die Nächte durch und war total ausgeglichen. Für ihn war es die beste Lösung.

Bei unserem mittleren hatten wir ein Beistellbett geschenkt bekommen. So wirklich genutzt hatten wir es nur kurz, da wir es nicht wirklich gut der Höhe anpassen konnten. Es war immer etwas höher als unser Bett, weshalb wir es auch nicht einhaken konnten.
Deshalb schlief er mal im Laufstall und mal bei mir, je nach dem wie Platz war.
Relativ schnell hatten wir dann sein Gitterbett im Kinderzimmer aufgestellt und den Stubenwagen bei uns. Tagsüber konnte er dann im Kinderzimmer und nachts im Stubenwagen schlafen.

Er wäre das perfekte "Exemplar" für ein Familienbett oder Beistellbett gewesen, bzw ist es noch immer, da er unsere Nähe auch braucht, allerdings war es bei unseren Betten nicht möglich.
Bis zum Umzug hatten wir keine Möglichkeit das Beistellbett einzuhaken und danach hatten wir ein Boxspringbett, was dann wiederum zu hoch dafür ist, weshalb es auch jetzt nicht mehr benutzt werden kann. Es gibt allerdings auch mittlerweile Beistellbetten für Boxspringbetten!
Auch wenn er die Nähe zu uns mehr braucht als sein Bruder, so bin ich definitiv gegen das Familienbett mit Säuglingen und kleinen Babys. Die Gefahr ist mir einfach zu groß.

Er hat ruhig in seinem Stubenwagen geschlafen und später im Gitterbett bei seinem Bruder. Das hat sogar sehr gut funktioniert, allerdings ging das nach dem Umzug nicht mehr. 
Wir hatten die ersten 2 Monate keine Möglichkeit das weiter zu führen.




Wir haben also die Erfahrung mit allen Schlafmöglichkeiten. 
Nun mussten wir nur unsere Strichliste abarbeiten:

  1. Wie kommt die kleine auf die Welt?
  2. Werde ich Stillen
  3. Was ist in den ersten Monaten die beste Möglichkeit für alle Familienmitglieder?
  4. In welchem Zeitraum wird das Kennenlernen und Wochenbett stattfinden?
  5. Ist Papa zu Hause?
  6. Wo liegt der Hund?
  7. Kommt der Mittlere weiterhin zu uns?
  8. Was passt ins Schlafzimmer rein?
  9. Wie werden die beiden kleinen im Zimmer zusammen schlafen und ab wann?
  10. Was ist für uns im Gesamten möglich?


 Da wir für das Boxspringbett kein Beistellbett haben, entschieden wir uns für einen Stubenwagen.
Der Stubenwagen, in dem die Jungs schliefen, hats nicht überlebt, also gabs einen neuen. 
Der Stubenwagen ist höhenverstellbar und kann mit den Rollenbremsen festgestellt werden.
Das ist für mich sehr praktisch, da ich die ersten Tage doch sehr eingeschränkt sein werde.

Im Wohnzimmer wird der Laufstall aufgebaut und im Kinderzimmer wird es dann hoffentlich auch im neuen Jahr einen Wechsel geben.

Der Stubenwagen wird nur wenige Monate ausreichen. Sie sind klein und platzsparend, daher für die erste Zeit besonders schön, da die kleinen sich Geborgener fühlen, als in einem großen Gitterbett.
Das Gitterbett ist für die ersten 2-3 Jahre optimal und kann dann zum Jugendbett umgebaut werden. Was sehr mutig benannt ist, denn wir haben unserem Großen mit 5 ein Bett gekauft, in dem auch ein Erwachsener schlafen kann, da die Gitterbetten, ja doch arg kurz sind.

Im Gitterbett haben wir erst ein Schlafnest benutzt, damit das Bett nicht so riesig wirkt, allerdings fanden das beide doof. Sie schliefen dann ohne. Der Große hatte direkt eine Bettdecke, da er es hasste, Schlafsack tragen zu müssen. In dem konnte er sich nicht auf den Bauch drehen. Der kleine trug den Schlafsack auch nur wenige Monate, da er auch rasch genervt war, sich nicht drehen zu können. Der bekam dann auch eine Decke.

Es ist für jede Situation ein Bett zu bekommen. Wenn man sich selbst darüber einig ist, wie und wo, dann sollte man sich auch von niemandem reinreden lassen.
Wenn es für Euch gut ist, dann auch für Euren Nachwuchs.

Kommentare:

  1. Ich hab nur ein babybett. Das steht bei uns im Schlafzimmer. Irgendwann stellen wirs dann ins Kinderzimmer. Am Anfang wirds bei uns im bett schlafen und im Wohnzimmer kanns aufm Sofa liegen oder im Kinderwagen oder wo es sich sonst anbietet. Ich halte es für unnötig sich soviele betten anzuschaffen. Zur Not könnten wir noch das reisebett aufstellen.

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  2. Haben auch nur ein Bett, es wurde hier lediglich aufgezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, wie mit drei Kindern gemacht haben und machen. Stubewagen ist für kleine Räume optimal, in die kein Gitterbett passt. Auf der Couch ist nicht für jeden machbar und daher nicht aufgeführt.
    Dankeschön für deinen Kommentar und alles gute

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